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Ihre Fragen

Ihre möglichen Fragen - und wie wir im SPT damit umgehen



In welchem Bezirk von Berlin ist Ihre Einrichtung?

Mitten in Schöneberg am U-Bahnhof Bayerischer Platz, siehe Karte:

Karte Schöneberger Pflegeteam an der Grunewaldstrasse 58

Wann kann ich jemanden persönlich sprechen?

Unser Büro ist Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter den Nummern zu erreichen:

Tel.: 030 / 780 97 16 - 0

Fax: 030 / 780 97 16 - 29


Danach werden Ihre Anrufe über unsere Rufweiterleitung an eine unserer diensthabenden Pflegefachkräfte, nach 21 Uhr an die Johanniter, weitergeleitet. Oder Sie benutzen einfach unseren: Rückrufservice

Was bieten Sie für Dienstleistungen an?

Woher weiß ich, was meine Angehörige wirklich benötigt?

Wir machen immer erst einen Erstbesuch, wo die PatientIn und deren Angehörige beraten werden. Wir verschaffen uns erst einmal einen Eindruck, was gewünscht wird, was benötigt wird aus unserer fachlichen Sicht, und wie es mit der Finanzierung aussieht. Erst dann wird festgelegt, welche Leistungen wir für Sie erbringen sollen (mit schriftlichem Pflegevertrag).

Wenn Sie zusätzlich Wünsche haben, sprechen Sie uns an, da wir neben den vorgeschriebenen Pflegeleistungen auch ergänzende Leistungen anbieten. Wir suchen für Sie die kostengünstigsten Angebote und beraten Sie, welche Anträge gestellt werden sollten.

Wie arbeiten Sie mit Ärzten, Betreuern, anderen Dienstleistern zusammen?

Eine gute Qualität ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kooperationen mit allen an der Pflege Beteiligten stimmt. So ist es sehr wichtig, daß eine gute Beziehung zu den einzelnen Menschen besteht, da nur so die reibungslose Zusammenarbeit klappen kann:

  • den HausärztInnen

  • den BetreuerInnen

  • den Angehörigen

  • zu den verschiedenen Fachhändlern für Hilfsmitteln

  • zu unseren Apotheken

  • zu den einzelnen FußpflegerInnen/FriseurInnen

  • zum Fahrbaren Mittagstisch

  • zur Tagespflege

  • zum Mobilitätsdienst

Auch diese Haltung in Bezug auf Kooperation mit anderen Branchen ist Teil unseres Konzeptes "bewusst pflegen".

Arbeiten bei Ihnen ausgebildete Leute?

In unserer Einrichtung arbeiten nur Festangestellte (keine Aushilfen, keine Schwarzarbeit). Alle sind gut ausgebildet und werden stets in Fortbildungen und wöchentlich stattfindenden Dienstbesprechungen weitergebildet. Wir verstehen uns als eine Lernende Organisation, d.h. wir lernen immer und unterstützen uns gegenseitig dabei, damit Lernen Spass macht. Dieser Prozess endet nie.

Das beinhaltet auch, daß jede MitarbeiterIn gut informiert ist über Ihre Wünsche und Bedürfnisse. Wir arbeiten mit festgelegten Touren, damit nach Möglichkeit die Beziehungen der PatientInnen zu ihren Pflegekräften im Vordergrund stehen können (Kontinutät in der Pflege). Ohne gegenseitiges Vertrauen ist keine gute Pflege zu erbringen. Wir wollen jedoch, daß es Ihnen und Ihren Angehörigen gut geht, und Sie zufrieden sind.

In welchem Alter sind Ihre MitarbeiterInnen?

Wir haben die unterschiedlichsten Erfahrungen mit MitarbeiterInnen gemacht, völlig unabhängig vom Alter. Deswegen arbeiten bei uns Menschen aller Altersklassen. Es ist für uns entscheidender, welche Haltung sie dem Leben gegenüber haben, ob sie Interesse daran haben, zu lernen, sich weiter zu entwickeln, sich für die Belange unserer PatientInnen einzusetzen. Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, spielt es für uns keine Rolle, welcher Nationalität sie angehören, ob sie männlich oder weiblich sind, in welchem Alter sie sind.

Wichtig ist in erster Linie: Sie müssen zu Ihnen eine vertauensvolle Beziehung aufbauen können. Sie, als unsere PatientIn müssen sich gut umsorgt fühlen.

Wieviele MitarbeiterInnen beschäftigen Sie?

Wir haben uns ganz bewußt dafür entschieden, ein kleiner bzw. mittelgroßer Betrieb zu bleiben (s. das Team). Wir wollten ein kleines Team (16 MitarbeiterInnen insgesamt) haben, in dem die Beziehungen menschlich sind, wo jede von der anderen weiß, wie es ihr gerade geht, wie sie arbeitet, wie sie denkt, wo ihre Probleme sind, wie sie damit umgeht.

Nur, wenn die gute Kommunikation "gelebt" werden kann, ist die sehr anspruchsvolle Arbeit reibungslos zu erledigen. Denn das spüren auch Sie Zuhause. Und das ist unser Ziel - Sie sind bei uns ein Mensch, den wir kennen, um den wir uns sorgen, dem wir gern helfen wollen. Sie gehören dann praktisch zu uns. Sie sind keine Nummer, Sie sind auch nicht jemand mit der Krankheit xyz. Es geht nicht nur um Heilung oder Linderung, sondern um Ihre Person als Ganzes.

Wir stellen uns oft im Team vor, wie es wäre, wenn wir PatientIn wären, wir bräuchten Hilfe. Wie hätten wir es dann gerne, wie mit uns umgegangen wird? Und deshalb behandeln wir Sie als einen wichtigen, wertvollen Menschen, der interessante Erfahrungen in seinem Leben gemacht hat, von denen wir Einiges erfahren dürfen und evtl. auch für unser eigenes Leben daraus lernen können. "Bewusst pflegen" setzt "bewusstes leben" voraus !

Was passiert, wenn die Finanzierung noch nicht geklärt ist?

Wenn Ihre Angehörigen in einer Notsituation sind, helfen wir, auch wenn die Finanzierung noch nicht geklärt ist. Menschen in Not haben Angst z. B. vor dem Krankenhaus oder dem Heim. Das sollte auf keinen Fall sein. Es ist schon schlimm genug, wenn die eigene Gesundheit nicht mehr einfach als gegeben angesehen werden kann. Da sollten solche Probleme wie Geld nicht zusätzlich Ängste und Stress hervorrufen.

Ganz umsonst können wir natürlich auch nicht helfen. Unsere eigene Verpflichtung ist es, abzuschätzen, ob es ein großes Risiko für Sie werden könnte, da auch das Sozialamt an Ihr Erspartes gehen muss. Aber, keine Angst davor. Auch hier stehen wir an Ihrer Seite und helfen Ihnen bei der Abschätzung der Risiken. Wichtiger ist, daß Sie Hilfe bekommen und sich sicher fühlen bei uns.

Machen Sie alles oder nur das Medizinische? Was kostet das alles?

Die Frage läßt sich so allgemein nicht beantworten, hängt doch die Antwort von vielen Faktoren ab. Als Sozialstation bieten wir alle Dienstleistungen (s. Leistungsangebot) an, sowohl das Medizinische, als auch Körperpflege, Mobilisation, Ernährung, Hauswirtschaft, und viele zusätzliche Dinge, die u. E. zum Leben dazu gehören sollten wie z.B. sich um den Hund kümmern.

Wir sagen Ihnen, was aus unserer Sicht für Sie sinnvoll wäre, Sie entscheiden jedoch, was Sie gern für sich hätten. Wenn es um die Finanzen geht, ist es i. d. R. immer ein bißchen unangenehm für alle Beteiligten. Aber, bedenken Sie, wir wollen Ihnen helfen. Nur, wenn wir Informationen haben über Ihre Situation, können wir die entsprechenden Anträge stellen oder Ihnen andere Möglichkeiten aufzeigen, damit Sie das bekommen, was Sie gern für Ihren Lebensabend hätten. Die Peinlichkeit beheben, ist auch unsere Aufgabe. Wir helfen Ihnen darüber hinweg. Und wir stellen für Sie dann die entsprechenden Anträge, wenn Sie das gern möchten.

Was passiert, wenn sich mein Angehöriger nicht helfen lassen will?

Wie gehen Sie mit Schamgefühlen um?

Wir wissen, daß noch keiner als Patient geboren wurde. Mit viel Geduld, großem Einfühlungsvermögen und Sachkenntnis bekommen wir in aller Regel solche Schwierigkeiten in den Griff. Jedoch müssen wir uns immer wieder klar machen: Verhinderungsverhalten, dass uns als Störung auffällt, hat für die PatientIn unter Umständen eine wichtige Bedeutung zum innerlichen Festhalten. Da zeigt sich eine Grenze, die seinen Sinn hat, die wir nicht einfach übergehen dürfen, nur weil wir ssiie nicht verstehen.

Aber in unseren Fallbesprechungen unterhalten wir uns genau darüber, um keine Schäden zu verursachen. Anschließend reden wir mit den anderen Betroffenen, und werben für Verständnis für unsere, sich "verweigernde" PatientIn. Nicht unsere Wertvorstellungen sind die Richtlinie, nach der alles zu geschehen hat, sondern in erster Linie gibt die PatientIn dies direkt oder indirekt vor. Und das müssen auch erst einmal wir, die Angehörigen, die BetreuerInnen oder auch die ÄrztInnen verstehen lernen. Das ist in unserem Sinne auch Teil des "bewusst pflegen" - Konzeptes.

Hoffentlich verstehe ich Ihre Webseite?

Wenn Sie in unserer Webseite etwas nicht verstehen, greifen Sie einfach zum Telefon (s. Bürozeiten) und fragen Sie uns, wir helfen Ihnen gern. Wir lieben es, gefragt zu werden, zeigt es uns doch, daß da jemand Interesse an dem hat, was wir so gern machen - nämlich "bewusst pflegen". Alles rund um die Pflege ist unsere Profession, wir sind Profis. Deshalb erklären wir ausgesprochen gern anderen Menschen, was womit zusammen hängt, was gemeint ist, was man unbedingt noch berücksichtigen muss usw. Rufen Sie uns an, es wird auch Ihnen Spaß machen.

Ich möchte gerne eine feste Betreuungsperson haben. Geht das?

Die Kontinuität in der Pflege hat bei uns oberste Priorität. Nur so können wir optimal auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen. Aber, bedenken Sie: Wir leben in einem Zeitalter, wo 5 Tage in der Woche gearbeitet wird, d.h. am Wochenende muss jemand anderes Sie versorgen.

Und noch etwas: Alle, die bei uns arbeiten, haben eine eigene Familie mit Kindern, haben eigene Hobbys z. B. Musik machen. Für Sie bedeutet das: Wenn morgens und mittags Ihre Pflegekraft da war, dann kommt abends auch jemand anderes. Ihre Pflegekraft vom Frühdienst ist dann schon bei sich Zuhause. Unser Vorteil ist, daß wir ein sehr kleines Team sind und Sie uns ganz schnell alle kennen.

Ich habe Angst, in ein Krankenhaus eingewiesen zu werden.

Können Sie mir dann helfen?

Wir sprechen in Ruhe mit Ihnen und klären gemeinsam, was in der jetzigen Situation für Sie das Beste ist. Außerdem lassen wir Sie auch im Krankenhaus nicht allein. Wir besuchen Sie dort und helfen Ihnen weiter, wenn Sie es wünschen.



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