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Lernende Organisation

Wir begreifen uns als eine lernende Organisation (nach Senge und Dilts). Das bedeutet, wir holen unsere Teammitglieder da ab, wo sie sich gerade entwicklungsmäßig befinden und verhelfen ihnen zu einem Verständnis, das sie in die Lage versetzt, lernen zu lernen. Lernen und sich entwickeln dürfen muss jedem Spass machen und ist nicht vereinbar mit Angst, Druck oder autoritären Strukturen.

Da wir jedoch alle in solchen Lebenszusammenhängen aufgewachsen sind, ergibt sich daraus, dass wir uns ständig reflektieren müssen, uns zusammen entwickeln müssen. Wir sind aufeinander angewiesen, müssen uns gegenseitig unterstützen, Konflikte als Chance zur Veränderung sehen lernen und über die gemeinsame Arbeit, Vertrauen in unsere eigene, aber auch gemeinsame Stärke gewinnen, damit wir unsere Visionen umsetzen können. Um mit Dilts zu reden: "Hast du etwas probiert, und es hat nicht geklappt, probiere etwas Anderes!"

Diese Haltung zu Fehlern und Fehlschlägen erfordert viel Übung und viel miteinander reden. Diese Haltung ist so anders, und leider finden wir in unserer Gesellschaft kaum Modelle dafür vor. Und ohne Vor-Bilder geht alles sehr langsam, mit vielen Rückschlägen.

Da beginnt das, was Mindell als "Haltungs - Arbeit" in der Prozessarbeit bezeichnet, im wahrsten Sinne des Wortes etwas "halten können", ohne zu jammern und zu klagen. Keine leichte Übung bei einer Arbeit, die geprägt ist von Zeitdruck, 900 Vorschriften (ein Atomkraftwerk hat nur 600!!!) und der hohen Verantwortung für das Wohlergehen unserer PatientInnen.



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