Inhalt Links

Schriftvergrößerung

Schrift-Größe:

Suche

Suche

Suche

Inhalt Rechts

Rechte optische Spalte

Inhalt Mitte

Hauptinhalt

Empathie - Projekt

Unser Slogan "bewusst pflegen" entstand bei einer Projekt - Diskussion: Wir sehen unsere immer älter werdenden Mitmenschen und stellen fest: Sie leiden unter gehäuft auftretenden Tumorerkrankungen, unter Gebrechlichkeit, unter Demenz und vor allem Armut.

Und immer noch gibt es keine bezahlbaren und in die ambulante Pflege integrierten Konzepte für die Vorsorge. Wir sehen es aus der Sicht der Pflegenden, jedoch bald sind auch wir die Betroffenen. Wir hätten für uns selbst doch auch gern im Alter eine Pflege, die uns Ängste nimmt, uns nicht immer mehr ausschließt aus dem Leben, uns die Wahl läßt, in unseren eigenen Wohnungen bis zum Ende leben zu können. Wir wollen verstanden werden, auch wenn wir uns nicht mehr gut ausdrücken können oder ins Koma fallen.

Deshalb suchten wir mit dem Empathie - Projekt nach Lösungen. Wir sind uns bewusst, daß das ein langer Prozess werden wird. Aber Visionen haben, sie umsetzen Schritt für Schritt, Rückschritte hinnehmen und trotzdem, neben der "normalen Arbeit" weiter entwickeln, das ist es, was unser Anliegen ist, was uns lebendig macht.

Empathisches Pflegekonzept

Dieses Konzept haben wir auf dem Hintergrund der Lernenden Organisation, der Validation von N. Feil und der prozessorientierten Psychologie von A. Mindell begonnen, zu entwickeln. Wir sind dabei, es vorsichtig in unsere Pflege- und Kommunikationspraxis zu integrieren. Die Zeit ist reif für ein Pflegemodell, das prozessorientiert auf die jetzigen gesellschaftlichen Veränderungen und Bedürfnisse reagiert.

Andererseits ist es uns auch ein Anliegen, den gesellschaftlichen Stellenwert der Pflege zu verbessern. Es geht schon lange nicht mehr nur um grundsätzliche Bedürfnisbefriedigung wie Essen und Trinken, oder verabreichen von Medikamenten.

Wir haben inzwischen eine Situation, die wir mit unserem Slogan ausdrücken - "bewusst pflegen". Dahinter verbirgt sich die Erkenntnis, dass wir interdisziplinär denken müssen. Wir bilden sozusagen die Brücke zwischen Pflegewissenschaft und Philosophie, aber auch zwischen Naturwissenschaft und Psychologie.

Wir müssen gesellschaftlich Verantwortung übernehmen, indem wir uns bewusst sind über das, was in der Pflege möglich und machbar ist, was jedoch aber von uns als FürsprecherInnen für unsere meist isolierten, alleinstehenden Alten wünschenswert ist.



.
.

xxnoxx_zaehler